• Projekt:
  • Schaffung von Retentionsraum in der Werraaue bei Untersuhl als Ersatzmaßnahme für den Hochwasserschutz in Wartha

  • Auftraggeber:
  • Thüringer Landesanstalt für Umwelt uns Geologie Jena

  • Ausführungsjahr:
  • 2009 - 2010

  • Projektleitung:
  • Ines Andraczek

  • Mitarbeiter:
  • IB Meinecke GmbH als Partnerbüro


Bilder zum Projekt

In der Werraaue bei Gerstungen / Untersuhl befinden sich inmitten des Naturschutzgebietes „Werra-Aue bei Berka und Untersuhl“ und des FFH-Gebietes DE 5328305 „Werra bis Treffurt mit Zuflüssen“ mehrere Altarme, die zu großen Teilen vor 1900 verfüllt worden sind. Im Zuge von Ersatzmaßnahmen für den Autobahnbau wurden in diesem Gebiet umfangreiche Länderein angekauft, um eine Umnutzung der Flächen und eine Renaturierung der Werraaue im Sinne der Schutz- und Erhaltungsziele für das betreffende Naturschutz- und FFH-Gebiet realisieren zu können. 

2002 plante das Büro für Grün- und Landschaftsplanung bereits gemeinsam mit dem Ingenieurbüro PROWA Erfurt in enger Zusammenarbeit mit der Oberen Naturschutzbehörde des Thüringer Landesverwaltungsamtes und im Auftrag der Firma Vattenfall Europe Generation AG & Co. KG umfangreiche „Maßnahmen zur Renaturierung der Werra-Aue“. Diese Maßnahmen wurden als Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für das Pumpspeicherwerk Goldistal (Maßnahme E 7) realisiert. 2009 erfolgte eine weitere Vergrößerung der Altwasser durch die Entnahme von insgesamt 12.000 m³ Mit der im Planfestellungsbeschluss für den Hochwasserschutz Wartha verankerten Massenentnahme von 12.000 m³ Erdstoffen in der Werraaue bei Gerstungen / Untersuhl konnte die dauerhaft bespannte Wasserfläche der betreffenden beiden Altarme weiter vergrößert und zusätzlicher Retentionsraum im Überschwemmungsgebiet der Werra geschaffen werden.

Unser besonderer Dank für die umfangreiche fachliche Unterstützung und das große persönliche Engagement geht hier an Herrn Dr. Krapf von der Oberen Naturschutzbehörde.